Zur Hauptnavigation / To main navigation

Zur Sekundärnavigation / To secondary navigation

Zum Inhalt dieser Seite / To the content of this page

Sekundärnavigation / Secondary navigation

Inhaltsbereich / Content

GLÜCKWUNSCH AN DAS SPINELLI TEAM!

Klick aufs Bild für die Pressemitteilung in PDF-Form!

Gemeinsame Pressemitteilung DHV/DSW:
 
Architektur-Studierende der TU Kaiserslautern sind „Studierende des Jahres“
 
· Gemeinsame Auszeichnung von Deutschem Hochschulverband (DHV) und Deutschem Studentenwerk (DSW)
· 16-köpfige Gruppe von Architektur-Studierenden baute gemeinsam mit Geflüchteten Gemeinschaftshaus in Erstaufnahmeeinrichtung in Mannheim
· Holz-Pavillon auf ehemaligem Kasernengelände in Rekordzeit selbst entworfen, geplant und gebaut
· Kooperationsprojekt TU Kaiserslautern – Land Baden-Württemberg – Stadt Mannheim
 
Bonn/Berlin, 6. März 2017. Eine Gruppe von Architektur-Studierenden der Technischen Universität Kaiserslautern wird vom Deutschen Hochschulverband (DHV) und dem Deutschen Studentenwerk (DSW) als „Studierende des Jahres“ ausgezeichnet. Sie haben von Mitte August bis Ende Oktober 2016 gemeinsam mit 25 Geflüchteten einen Holz-Pavillon als Gemeinschaftshaus selbst entworfen, geplant und gebaut.
 
Das rund 500 Quadratmeter große Gebäudeensemble auf dem Gelände der ehemaligen „Spinelli Barracks“ der amerikanischen Streitkräfte wurde im November 2016 nach äußerst kurzer Bauzeit eingeweiht.
 
Die 16 Studierenden wendeten für das Projekt, das sie im Sommersemester 2016 entworfen hatten, die gesamten Sommersemesterferien 2016 auf sowie den Beginn des Wintersemesters 2016/2017. Sie machten alles selbst: vom Entwurf am Computer bis zur Arbeit auf der Baustelle. Während der Bauzeit wohnten sie gemeinsam mit Geflüchteten in der Landeserst­aufnahmeeinrichtung.
 
Den Geflüchteten standen in dieser Einrichtung bisher keine Gemeinschafts- oder Begegnungsräume zur Verfügung – das wollten die Studierenden ändern. Die Geflüchteten selbst wurden bereits zur Erstellung des Raumprogramms in den Planungsprozess miteinbezogen; sie bauten im Team mit und konnten sich so handwerkliche Fähigkeiten aneignen. Das Land Baden-Württemberg hat das Projekt finanziert, die Stadt Mannheim hat es unterstützt.
 
Betreut wurden die 16 Studierenden von drei Professoren im Fachbereich Architektur der TU Kaiserslautern: Juniorprofessor Stefan Krötsch, Juniorprofessor Andreas Kretzer und Professor Jürgen Graf.
 
Sie schreiben über das Projekt: „Die Studierenden erarbeiteten sich durch das Projekt die Möglichkeit, erstmals einen eigenen Entwurf umzusetzen. Die beteiligten Flüchtlinge eigneten sich fachliche Fähigkeiten und Sprachkenntnisse an, von denen sie profitieren, selbst wenn die meisten von ihnen in ihre Herkunftsländer werden zurückkehren müssen.“ Geflüchtete und Studierende hätten viel voneinander gelernt; im Alltag und auf der Baustelle habe eine gute Stimmung geherrscht, schreiben die drei Professoren weiter.
 
Das Projekt hat die DHV/DSW-Jury überzeugt; sie kürte die Kaiserslauterer Architektur-Studierenden aus insgesamt 89 eingegangenen Nominierungen zu den „Studierenden des Jahres“.
 
DHV-Präsident Prof. Dr. Bernhard Kempen und DSW-Präsident Prof. Dr. Dieter Timmermann erklären gemeinsam: „Das Engagement der Studierenden von der TU Kaiserslautern ist wirklich beeindruckend. Sie haben sehr viel Herzblut, sehr viel ihrer Zeit investiert und im wahrsten Sinne des Wortes angepackt. Sie haben die Auszeichnung ‚Studierende des Jahres‘ absolut verdient.“
 
Den Preis „Student/-in des Jahres“ haben der Deutsche Hochschul-verband (DHV) und das Deutsche Studentenwerk (DSW) zum zweiten Mal ausgelobt. Der Preis würdigt Studierende, die „ein über die Leistungen im Studium hinausgehendes, herausragendes Engagement zeigen“, heißt es.
 
Der Preis „Studierende des Jahres“ wird auf der DHV-„Gala der Deutschen Wissenschaft“ am 3. April 2017 in München verliehen Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro kommt vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft.
 
Blog zum Projekt: www.design-build.space