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Project of the Week: Ergebnisse der Baukonstruktionstagung in Karlsruhe

Project Nr. 4: Lena Hovestadt und Sarah Kunsch, Sechstes Semester

Für unser Projekt beziehen wir uns auf die Historie Triers und greifen auf Elemente der
römischen Baukultur zurück. Unser Gebäude ist frei an der Ecke positioniert um Distanz zu den Nebengebäuden zu bewahren. Zusätzlich ist es an der südlichen Grundstücksgrenze entlang abgetreppt um mehr Wohnfäche zu gewinnen.

Unser Gebäude erstreckt sich über 5 Geschosse. Davon sind 4 Geschosse Wohngeschosse und ein Geschoß öffentlichen Nutzens in Form einer Galerie. Die Galerie gliedert sich gut in das künstlerische Viertel ein und soll ein neues Kulturgut in Trier schaffen.

Das Gebäude wird von 2 Seiten erschlossen. Der öffentliche Bereich wir durch einen
großzügigen Rundbogen ebenerdig zum Weberbach erschlossen. Der private Bereich
hingegen über eine Rampe zum Hof.

Unsere Galerie ist nicht nur ein Raum als solcher sondern viel mehr eine Inszenierung wie
man sie aus der römischen Baukultur kennt. Die Galerie wird durch 4 dominierende
Bögen geprägt die sich in der Tiefe des Gebäudes verjüngen.
Man gelangt auf die Ausstellungsebene über eine Schachteltreppe, welche eine
Zirkulation der Besucher vorgibt.
Aus den massiven Bögen entsteht in Betrachtung der Grundrisse eine Schottenstruktur
die sich sowohl in der Fassade abdrückt als auch in den oberen Grundrissen wieder
auftritt.

Unsere Wohngrundrisse haben eine klare Struktur, aufgeteilt in Gemeinschafts- und
Privaträume, welche nach dem Sonnenverlauf orientiert sind. Geteilt ist diese Struktur
durch eine funktionelle Schrankwand die sich durch den gesamten Grundriss erstreckt.
Die Tragstruktur unseres Gebäudes ist aus Sichtbeton. Umhüllt wird unser Entwurf von
einem vorgestellten Mauerwerk. Wir bilden in den Obergeschossen Kastenfenster aus
wobei das thermische Fenster in der Dämmebene liegt und ein weiteres nicht thermische
mittig im Blendmauerwerk.

Wir haben uns bei unserem Entwurf versucht eine Balance zwischen dem öffentlichen
Bereich un dem privaten Bereich zu finden. Gemeinsam mit der Fassade ist so ein
stringentes Gesamtbild entstanden.

Lena Hovestadt und Sarah Kunsch


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