



In der Abschlussarbeit „An der Urania“ beschäftigten sich die Studierenden mit dem Erhalt und der Umnutzung bestehender Gebäudesubstanz. Ein vom Abriss bedrohtes 12-geschossiges Bürohochhaus von Werner Düttmann soll revitalisiert und nachgenutzt werden.
Das Gebäude ist ein maßgebliches Beispiel der West-Berliner Nachkriegsmoderne. In Ihrer Masterthesis haben die Studierende das Hochhaus von Werner Düttmann untersucht und Vorschläge erarbeitet, dieses angemessen zu sanieren, um- oder weiterzubauen. Ziel war es Konzepte zu entwickeln, die die Wünsche der Berliner Stadtverwaltung erfüllen, ohne das Gebäude abzureisen.



Die Arbeit „Transformation im Bestand – Juridicum Frankfurt“ beschäftigt sich mit dem Weiterbauen und zeigt das Potenzial des Bestehenden auf, durch eine Transformation, welche den zeitgenössischen Anforderungen gerecht wird.
Das Juridicum war Standort der juristischen Fakultät der Goethe-Universität Frankfurt. Seit Herbst 2023 steht das Gebäude leer. Durch Protestaktionen und öffentliches Auftreten stellt die Frankfurter Bevölkerung ihre gesellschaftlichen Forderungen an den Ort dar.
Der Entwurf zielt darauf ab, den Bedürfnissen der Stadtgesellschaft gerecht zu werden. Das stadtbildprägende Gebäude soll erhalten bleiben als ein Kultur- und Wohnhochhaus. Die Umnutzung belebt den Ort erneut durch das Angebot für Kulturschaffende und dem vielfältigen Wohnraum.